Das Forum in Person

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Filip Hiemann studierte Musikwissenschaften, Kulturmanagement und Kunstgeschichte in Heidelberg und Weimar und ist seit 2003 als freischaffender Komponist und Produzent in Jena tätig. Neben vielen Bühnenmusiken, die ihn unter anderem auch bereits für die Jenaer Philharmonie komponieren ließ, produziert und kuratiert er seit 2010 auch eine Reihe für zeitgenössische und Neue Musik am Theaterhaus Jena sowie am Deutschen Nationaltheater Weimar. Miriam Astutti, geboren in Buenos Aires – Argentinien – arbeitet seit vielen Jahren an den Schnittstellen zwischen Kunst, Kultur und Industrie. Das Erarbeiten gemeinsamer Potentiale und Gewinne für die Wirtschaft und die Kunst ist dabei immer eines ihrer Hauptanliegen. Die einer Musikerfamilie entstammende Juristin, ihr Vater war leitender Percussionist am berühmten Teatro Colon in Buenos Aires, war zunächst in der Life Science Branche tätig, bevor sie eine Tätigkeit bei der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft übernahm. Ihre Erfahrungen im Bundesinstitut für Darstellende Kunst in Buenos Aires sowie als Business Coach mit zahlreichen Kontakten zur Industrie weisen sie als Expertin für die Belange der Wirtschaft als auch für die Interessen des etablierten Kunstmarktes aus.

Wir haben uns mit dem Jenaer Forum für Wirtschaft und Kunst ehrgeizige Ziele gesteckt; in regelmäßigen Abständen werden Konzerte, Installationen, Performances und Ausstellungen zu lokalen wie internationalen Positionen und Tendenzen aktuellster Kunst an unterschiedlichen Aufführungsorten und mit vielen verschiedenen Partnern realisiert. Ziel dabei ist es, neben den augenscheinlich künstlerischen Aspekten, der Stadt Jena auch im Bereich aktueller Kunst und Musik den Stellenwert zu erarbeiten, den sie in den Bereichen Wissenschaft und Erforschung neuer Technologien und der Entwicklung derer Vermarktungsstrategien längst und über die Landesgrenzen hinaus, innehat. Dabei setzen wir auf ein breites Bündnis aus Vertretern der Wirtschaft und der Industrie sowie deren vertretenden Institutionen in der Stadt und auf unser gemeinsames Verständnis für unsere gesellschaftliche Verantwortung als Gestalter unserer Lebenskultur.

Filip Hiemann und Miriam Astutti